Akupunktur - wo hilft sie am besten?

Die Verbindung von Qi und Akupunktur

Die Akupunktur (lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen, chinesisch 針砭, Pinyinzhēn biān) ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von der Lebensenergie des Körpers aus (Qi), die auf definierten Leitbahnen beziehungsweise Meridianen[1] zirkuliert und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht. Durch Stiche in auf den Meridianen liegende Akupunkturpunkte soll die Störung im Fluss des Qi behoben werden.

(Quelle: Wikipedia)

Wenn wir gesund sind, fließt unsere Lebensenergie – das Qi – in Harmonie. Die Funktionen unserer Organe sind kräftig und ungestört. Nicht nur körperliche Krankheiten sind nach chinesischer Vorstellung auf eine Störung im Fluss dieser Lebensenergie zurückzuführen. Dabei kann sowohl ein Mangel, als auch ein Überfluss an Energie vorhanden sein, der Störungen und Ungleichgewicht im Körper produziert.

Wie wirkt Akupunktur?

Die Akupunkturpunkte, die auf den Körpermeridianen liegen, stehen mit einzelnen Organen und Organbereichen in Beziehung. Durch einen mit einer Nadel ausgelösten leichten Reiz werden die den Akupunkturpunkten zugeordneten Organe durch Regulierung von Qi zur Selbstheilung angeregt. Das heißt, es wird niemals das erkrankte Organ direkt behandelt.

Die bisher bekannten Wirkungen dieses Reizes können wie folgt zusammengefasst werden:

  • durch den Reiz werden körpereigene morphinartigen Substanzen (Endorphine) und Überträger-Stoffe (Neurotransmitter) gebildet. Diese Stoffe wirken schmerzlindernd und psychisch entspannend.
  • Durch Reize an bestimmten Akunpunkturpunkten wird die Schmerzempfindlichkeit im Gehirn gehemmt – dadurch werden Mechanismen zur Schmerzkontrolle aktiviert
  • Die Freisetzung von Wachstumshormonen fördert die Regeneration im gestörten Gewebe

Es werden also vor allem die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert, um den Körper wieder in Balance zu bringen.

Welche Störungen können mit Akupunktur behandelt werden?

Akupunkturpunkte liegen auf den Meridianen, die unseren Körper durchziehen. Das heißt, dass es für die Akupunktur eine sehr breite Anwendungsmöglichkeit besteht, da fast jedem Bereich im Körper ein solcher Akupunkturpunkt zugeordnet ist.

Die wichtigsten Anwendungsgebiete für Akupunktur sind:

    • 1. Schmerzen, Allergien, Körperliche Symptome
      • Schmerzen: Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen Knie, Hüfte, Ellbogen, Osteoarthritis kleine Gelenke, Rheuma; Tennisellbogen
      • Magen-Darm-Erkrankungen wie Verdauungsstörungen, Reizdarm
      • Gynäkologische Erkrankungen Dysmenorrhö, klimakterische Störungen Chronische Entzündungen, Fertilitätsstörungen Geburtserleichterung Geburtsvorbereitung, Verkürzung der Geburtsdauer Schmerzlinderung Schwangerschaft Übelkeit, Ödeme
      • Allergien und Asthma (auch chronische Bronchitis oder Sinusitis)
      • Hauterkrankungen Akne, Ekzeme, Psoriasis
      • Migräne, Kopfschmerzen,
    • 2. Suchterkrankungen, Schwächestörungen, psychische Erkrankungen
      • Depressionen
      • Erschöpfungszustände bzw. Burn out
      • Suchterkrankungen: Nikotin, Alkohol, Heroin, Kokain
      • HNO Schwindel, Tinnitus
      • Schlafstörungen
      • Ängste, Unruhezustände, Psychovegetatives Syndrom

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